Hatespeech

Im September 2014 hatte ich mich mal über das Thema Troll ausgelassen. Ihr wisst schon, diese Internettrollgeschichte, die während des Ukraine-Krim-Konfliktes in den Kommentarspalten der Zeitungen hochgekocht ist.

Meine Position hat sich bis heute nicht geändert: Das Internet ist Anarchie und so schwierig es ist manchmal mit Störern umzugehen, so unmöglich ist es die Kontrolle im Internet darüber zu gewinnen, außer wir verzichten auf Diskussionen und Meinungsbildung. Deshalb: Zulassen!

Seit einer Weile haben wir die Hatespeechdebatte.

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IT-Sicherheit im Mittelstand

Der Jobmarkt joblift hat den deutschen Arbeitsmarkt mit Hilfe eigener Werkzeuge auf den Bedarf und das Vorhandensein an und von IT-Sicherheitspersonal untersucht.

Dabei haben sie vier Punkte herausgearbeitet, die grundsätzlich interessant sind. Einmal gibt es nur 6 von 64 staatlichen Hochschulen die Studiengänge im Bereich IT-Sicherheit anbieten.
Gut ist, dass die meisten Stellen in diesem Bereich Vollzeitstellen sind und den Bewerbern langfristige Bindungsmöglichkeiten bieten. Zudem suchen meist Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern entsprechendes Personal. Dieser Unternehmensanteil liegt jedoch nur bei 0,5% aller Betriebe in Deutschland. Die letztere und dann etwas enttäuschendere Feststellung ist der geringe Anspruch bei Unternehmen zwischen 50 und 499 und mit bis zu 50 Mitarbeitern Personal in diesem Bereich finden zu wollen. Gerade der Mittelstand ist jedoch eines der Hauptziele von Hackerangriffen. Hier gibt es laut joblift noch sehr viel Nachholebedarf. Zur Quelle …

Xiaomi-Smartphones mit Backdoor

Der niederländische Student Thijs Broenink hat auf seiner Webseite eine Analyse zu seinem Xiaomi-Smartphone veröffentlicht. Der Smartphonehersteller liefert seine Geräte mit einer Hintergrundapp aus (AnalyticsCore.apk), die mindestens alle 24 Stunden umfangreiche Daten des Smartphones zum Herteller sendet und nach neuen Softwareversionen sucht.

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ClixSense gehackt

Der Click-to-Paid-Anbieter ClixSense wurde gehackt. Nach eigenen Angaben wurden 2,4 Millionen Datensätze gestohlen (kopiert). Die verantwortlichen Hacker haben 6,6 Millionen Datensätze veröffentlicht. Dazu zählten Daten wie Kontostand, Geburtsdatum, E-Mail-Adresse, Geschlecht, IP-Adressen, Name, Passwort, Rechnungen, Zahlungsweisen, Adresse, Nutzername und Aktivitäten auf der Webseite. Wenn man Kunde bei diesem Portal ist, kann man hier prüfen, ob man betroffen ist. ClixSense selbst, informiert auch.

Blockliste überarbeitet

Es wurde wieder ein wenig Zeit die Blockliste unter https://blocklist.kowabit.de/list.txt etwas zu überarbeiten. Die Liste umfasst jetzt etwa über 20.000 Domains und Subdomains, die uns mit Tracking und Werbung und derweil auch mit Schadsoftware beglücken. Sollte eine Domain Probleme machen, bitte einfach melden. Die Liste arbeitet aus eigener Erfahrung heraus super mit uBlock, ist natürlich noch viel besser geeignet, um als Blacklist in einem Firewall ihre Arbeit zu erledigen: Werbung, Tracking und unerwünschten Content nicht ins Netzwerk lassen.