2020, Blog

Aggressive Online-Werbung

Heute wurde ich von einem Kumpel um Hilfe gebeten. Seine Antivirensoftware schlug Alarm und konnte nicht zur Ruhe gebracht werden. Ich hatte mit gerechnet: Werbung!

Der Kumpel nutzt noch Windows 8.1. Firefox und Internet Explorer 11. Unter Firefox habe ich ihm vor langer Zeit eine gute Blockliste eingerichtet. Leider nutzt er aber den IE11 auch ab und zu. Das rächte sich nun. Es ist zwar nichts Schlimmes passiert, aber das Blockieren von Werbung bleibt ein Muss.

Was hat der Kumpel gemacht?

Er hat den IE11 geöffnet und die MSN-Startseite automatisch mit. Eigentlich war google.de immer die Startseite. Wahrscheinlich hat ein Update dem ein Ende gemacht.

Zu Dokumentationszwecken hier ein Screenshot aus einem Startvorgang.

Das Werbebanner in der Mitte oben ist gut erkennbar. Mittig rechts oben die gesponserten Themen, sind ebenfalls Werbung. Nach Unten hin ging es noch weiter.

Als das Cookiebanner kam und man natürlich erstmal alles ablehnen müsste, ist einem eigentlich schon die Lust auf die Startseite vergangen.

Aber die Abfrage kam bei einigen Starts erst gar nicht, sondern das hier:

Mein Kumpel nutzt ESET als Sicherheitssoftware (<-Warnung: Kommerzieller Link!).

Leider konnte ich anhand der Logs nicht feststellen welches Werbebanner das geblockte Script auslieferte. Aber es ist wie immer eine JavaScript-Geschichte: JS/Adware.AppNexus.A. Dahinter steht ein Tracker der natürlich auf Webseiten auch übergreifend arbeitet, wenn man die Werbung nicht blockiert. In einem Forum wurde der Tracker dem Dienst adnxs.com/.net zugesprochen.

ESET hat das Teil erkannt und gelöscht. Das Krasse ist aber, dass der ganze Rechner nach dem Eingriff der Sicherheitssoftware neu gestartet werden musste, weil der Werbemüll sich so aggressiv festsetzt.

Das der Internet Explorer keine gute Idee ist, sei dahingestellt. Bei jedem Start des Browsers mit der Startseite msn.com, ist das Gezeigte aufgetreten. Mal früher, mal Sekunden später.

Ich muss ihm demnächst meine Fritzboxliste einrichten. Da ist dann jedenfalls msn.com grundsätzlich gesperrt. Sofern sein Router das unterstützt.

Den Einsatz der Blockliste erklärt (Update)

Bl*cklist – Sicherheit durch Zensur :c)

Wenn wir also konsequent sind, haben wir uns jetzt wieder bestätigen lassen, dass wir keine Microsoftwebseiten (hier: msn.com) als Startseite einrichten und Werbung sowie Tracker blockieren. Oder endlich damit anfangen! Und manchmal sind wir froh, wenn wir doch eine Antivirensoftware nutzen.

 

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