2020, Blog, Kenya

Kenya: Taxiye

Taxiye, ein äthiopisches Taxi-Ruf-Start-up-Unternehmen, ist auf dem kenianischen Markt angekommen. Das Unternehmen hat die Absicht 200.000.000 Euro zu investieren, um sich an „Bodaboda“-Fahrer und Taxifahrer zu wenden. Ziel ist die Bündelung der Fahrer in einer sehr lukrativen Plattform zur Ver- und Anmietung eines eigenen Fahrzeuges.

Die Geschäftsführerin der Firma, Frau Eve Maina, betonte in ihrer Rede während der Markteinführung, dass sie Motorräder und Autos zu sehr wettbewerbsfähigen Preisen anbieten werden. Für nur 250 Ksh oder umgerechnet 2,50 Euro pro Tag kann man ein Motorrad und ein Smartphone besitzen, um an ihrem Transportgeschäft teilzunehmen. Für einen Zeitraum von 18 Monaten läuft so ein Vertrag. Für Kfz-Taxifahrer gilt dasselbe auch für 36 Monate.

Das Taxigewerbe ist derzeit der größte Arbeitgeber des Landes. Viele arbeitslose Jugendliche sehen hier eine Chance für die Schaffung von Arbeitsplätzen durch Taxiye. Gerade in der Krise sind bereits viele Unternehmen verschwunden. Lebensunterhalt im Transportgewerbe – maßgeblich Personen – ist jedoch ein nie versiegendes Geschäft. Ähnliche Modelle kennt man auch von UBER in Deutschland. Auch hier können Fahrer ein Auto mieten. Jedoch nicht für 2,50 € pro Tag.

 

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