#redtube #Abmahnung als Grund für Vorratsdatenspeicherung?

Ich habe ja echt gedacht, dass mich dieser redtube-Fall endlich mal in Ruhe lässt. Und dann musste ich heute eine E-Mail mit einem Link verdauen, der mir die parallele Entwicklung zum TMG noch brisanter erscheinen lässt.

Die CDU-Bundestagsabgeordnete Elisabeth Winkelmeier-Becker hat laut Bericht gestern im Bundestag gesagt, Zitat: “Ein Fall war, dass eine Geschädigte eine Abmahnung wegen angeblicher Urheberrechtsverstöße bekam. Es ging um behauptete Redtube-Porno-Streaming-Kosten. Die IP-Adresse konnte nicht nachvollzogen werden, es gab erheblichen Schaden und keinen Ermittlungsansatz, weil man eben überhaupt nicht nachvollziehen konnte, von wem das kam, was da so viel Schaden angerichtet hatte.” Erschreckend ist unter anderem, dass das von der Formulierung voll daneben, unvollständig und fachlich wenig berauschend ist, und die Tatsache, dass die nette Dame es auch noch gut mit der jungen Frau meint. Mit der Vorratsdatenspeicherung hätten die Abmahner eben nicht irgendwas behaupten können? (So verstehe ich das, weil die genannte Dame als Geschädigte bezeichnet wird!)

In dem Protokoll des Bundestages nach redtube suchen oder Seite 8864.

Mein oben verlinkter Beitrag zum Telemediengesetz (TMG) beinhaltet die Idee der zwangsweisen privaten Vorratsdatenspeicherung für alle privaten Haushalte. Natürlich nur, um sich gegen unberechtigte Abmahnungen zu wehren. Terrorismus etc. ist da natürlich nicht drin. Das nimmt Gestalt an. Viel Spaß liebe Freunde!

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