Kowabit Free Audiochat (Mumble)

MUMLA | MUMBLE
Lade Dir die App Mumla aus den verschiedenen Appstores und nutze den AudioChat von kowabit.de.
Adresse: kowabit.mumble.gg
Port: 10003
Benutzername nach Wahl.

Videokonferenz / Online-Schulung

Du möchtest Hilfe bei Problemem oder Software? Möchtest Dir etwas erklären lassen? Kein Problem. Lade Dir die App von Alfaview (Deutschland, DSGVO konform) aus den verschiedenen Appstores oder der Webseite herunter und lass uns loslegen.
Es sind auch größere Gruppen möglich.
2022, Blog

Stromausfälle, Preppern und andere Empfehlungen

Unsere Innenministerin empfiehlt Notvorräte im Haus zu haben, falls es mal zu Stromausfällen kommt. Spannende Geschichte. Klären wir das für die Notfälle mal auf.

Audio player with visualization

 

Wenn es zu Stromausfällen kommt, dann liegt das an folgenden Gründen: Irgendwo ist ein Kabel oder sogar Kraftwerk beschädigt oder es wird grundsätzlich nicht genug Strom produziert. Wird nicht genug Strom produziert, haben wir ein Problem bei den Stromproduzenten. Entweder sie haben Ihre Rohstoffeinkäufe falsch kalkuliert oder die Wartung ihrer Systeme verkackt. Im Kern ein politisches Problem, wenn man das zulässt.

In meiner Welt wäre immer eines klar: Kommt es zu einem selbstverschuldeten Stromausfall durch die Energieproduzenten bzw. nur die Stromverkäufer in größerem Umfang, war es das gewesen mit dem freien Markt. Die Energiekonzerne wären pauschal in öffentlicher Hand. Aktien wertlos. Vorstände und Verantwortliche wären arbeitslos und haften mit privatem Vermögen, rückberechnet auf die eigene Amtszeit.

Wir sind so abhängig vom Strom, dass kein Spielraum vorhanden ist. Kraftstoffversorgung, ÖPNV, Krankenhäuser, Luftraumüberwachung, Notfallsysteme. Alles benötigt Strom.

Weil Strom so wichtig ist, kann es keinen Ausfall geben, weil eben auch für Ausfälle einzelner Systeme Backups vorzuhalten sind. Dafür hat die Politik und die Energiewirtschaft zu sorgen. Punkt. Schuldfrage ist geklärt. Politisch, wie wirtschaftlich.

Stromausfälle wegen Cyberangriffen? Das war wegen dem Ukrainekonflikt kurz mal Thema vor einigen Wochen. Nein, auch die kann es nicht geben. Warum? Weil Stromnetze nichts am Internet zu suchen haben. Weil Steuerungssysteme vor Zugriffen fremder und externer Kräfte geschützt werden. Wie das? Weil die Betreiber aus Eigennutz dazu gezwungen sind. Oder müssen sie etwa gezwungen werden? Punkt. Kein Diskussionsgrund vorhanden.

Deshalb: Wenn Strom ausfällt, kann das nur aus einem unvorhersehbaren Ereignis rühren. Ein Defekt in einem eher kleinen Gebiet. Temporär. Größere Ausfälle müssen immer kompensierbar sein.

Außer einem Ereignis, das einem Atombombenangriff entspricht der alles lahmlegt, gibt es kein Ereignis, auf das wir nicht vorbereitet sind. Oder sein müssten!!! Die Grünen und Jamaikaparteien haben ja momentan kein Problem mit Atomkrieg, aber das ist ein anderes Thema.

Wenn es also zu flächendeckenden Stromausfällen kommt, ist immer und ausnahmslos die Energieindustrie und die Politik Schuld. Lasst Euch niemals etwas anderes einreden. Es gibt keine anderen Schuldigen. Das ist wichtig für die anschließenden Rachefeldzüge. Neusprech: Schadensersatz.

Was nützen Notvorräte? Also die Empfehlung der Innenministerin?

Da muss man erstmal gucken. Ohne Strom könnt Ihr nichts kochen. Ohne Strom könnt Ihr nichts backen. Ohne Strom könnt Ihr keine Dose warm machen. Nicht tanken, Euch nicht anders versorgen. Was benötigt man also? Richtig: Einen Grill. Alternativ einen Dutch Oven oder Raketenofen. Das könnt Ihr natürlich nur dort nutzen, wo Ihr offenes Feuer machen könntet. Also im Garten oder grundsätzlich außerhalb der Wohnung. Schwer umsetzbar für Menschen, die in Großstädten leben und keine Fläche dafür haben. Ich kenne das aus Kenia, wenn im Innenhof, auf dem Dach oder auf offener Straße Essen gegrillt oder auf Flamme gekocht wird. Alternativ Gasgrills oder Gasofen. Wer also die Slums oder auch die Mittelschichtlebensweise in Entwicklungsländern mag, wird damit keine Probleme haben. Wer damit Probleme hat, sollte keine Jamaikaparteien oder die verwahrloste SPD wählen. Glaubt mir, das Leben kann einfach sein.

Also besorgt Euch gefüllte Gasflaschen und entsprechende Gaskocher, Grills und Raketenofen (Gusseisenofen mit Gusseisenpfanne und Gusseisentopf) und Grillkohle, Kaminholz und schafft Euch eine Möglichkeit Holz trocken lagern zu können. Raketenofen sind empfehlenswert, weil sie wenig Brennmaterial benötigen. Ein Grill verschleißt schon ziemlich viel. Richtet Euch so ein, dass Ihr einmal pro Woche grillt und kocht und die Ergebnisse ohne Kühlung eine Woche lagern könnt. Dann kommt Ihr ohne Strom aus. Manuelle Dosenöffner sind ebenfalls empfehlenswert. Und wenn Ihr das gemacht habt, dann übt es, damit Ihr wisst wie lange es dauert und ob vielleicht noch was fehlt und wie viel Ressourcen Ihr verbraucht. Notfallübungen gehören dazu.

Was sollte man vorrätig haben? Mehl, Öl, Nudeln, Nüsse, Milchpulver, Eipulver, Fleisch, Reis, Dosen mit Bohnen usw.. Zuerst wird verbraucht, was verderblich ist. Alles, was man auf offener Flamme haltbar machen kann. Länger haltbare Produkte später. Da die Versorgung zusammenbrechen würde, weil nicht mal getankt werden kann, empfiehlt es sich zwei bis drei engmaschige Netze zu haben , die man zwischen Bäumen aufhängt, um bspw. Tauben und andere Vögel zu fangen. Mäuse- und Rattenfallen. Ja, ernsthaft. Wenn nichts da ist, was wollt Ihr machen? Den Nachbarn essen? Pfeil und Bogen, Axt, Messer, K.O.-Spray. Das benötigt Ihr, weil Ihr bestimmt einen Prepper kennt, den Ihr ausrauben müsst, wenn es verzweifelt wird. Der hat vorgesorgt. Ist aber in der Minderheit. Hahahahahahaha!

Wenn Ihr jetzt regelmäßig auf offenem Feuer die Versorgung sicherstellt und es kommen verwahrloste Gestalten und beschweren sich über den Rauch (Ihr wisst: CO2 und so), dann gibt es da auch Möglichkeiten das Problem zu lösen. Dafür ist das hier aber der falsche Blog.

Bessere Lösung ist Vorbeugung: Hört auf Idioten zu wählen.